Zu Beginn der Saison 2025 hatten wir mit mehreren Lecks im Wassersystem zu kämpfen – in Zukunft sollen neue LoRaWAN-Wasserzähler für deutlich mehr Überblick sorgen. Dank digitaler Unterstützung und der Hilfe der Wuppertaler Wasserwerke können wir Wasserverluste künftig hoffentlich schneller orten und beheben.
Um unser Wassersystem weiter zu verbessern, planen wir mit Unterstützung der Wuppertaler Wasserwerke (WSW) den Einsatz von sogenannten LoRaWAN-Wasserzählern. Diese sollen zukünftig den bereits bestehenden LoRaWAN Zähler an der Hainstraße, dem Übergabepunkt zur Gartenanlage ergänzen. Ein Zähler ist bereits verbaut. Dadurch können wir zukünftig noch gezielter und schneller auf mögliche Wasserlecks reagieren.
Warum ist das wichtig?
Zu Beginn der aktuellen Saison hatten wir mit mehreren kleineren, aber auch größeren Lecks zu kämpfen. Diese sind uns überhaupt erst aufgefallen, weil wir bereits im Vorjahr an der Übergabestelle von WSW an den Kleingarten einen LoRaWAN-Wasserzähler installiert hatten. Hier registrierten wir in den Nächten einen ungewöhnlich hohen Wasserverbrauch. Teilweise haben wir dabei mehrere Kubikmeter Wasser pro Stunde verloren. Es dauerte mehrere Tage, bis wir den Leckagen auf den Grund gekommen sind. Der Grund hierfür: wir wussten, dass wir ein oder mehrere Lecks hatten, aber nicht wo. Wir mussten also die einzelnen Stränge vom Netz nehmen und schauen, welche Auswirkung das auf den Gesamtverbrauch hatte. Da am Tag im Garten Wasser verbraucht wird, mussten wir das in der Nacht machen.

Das bedeutete in der Praxis: Zunächst wurde ein Strang vom Netz genommen und in der Nacht beobachtet, welche Auswirkungen dies auf den Gesamtverbrauch hatte. In der darauffolgenden Nacht wurde dann der nächste Strang getestet. Problematisch wurde es, wenn im Garten versehentlich ein Wasserhahn geöffnet blieb. Denn das bedeutete, dass wir von vorne anfangen mussten. Die neuen Zähler werden uns helfen, solche Probleme in Zukunft deutlich schneller zu erkennen und gezielter zu beheben. Denn dann können wir schauen, in welchem Abschnitt (Gruppe von wenigen Gärten) Wasser verloren geht. Dabei kommt das System LoRaWAN zum Einsatz – doch was genau verbirgt sich dahinter?
Was ist LoRaWAN?
LoRaWAN steht für „Long Range Wide Area Network“ – ein besonders stromsparendes Funknetz für kleine Datenmengen über große Entfernungen. Ideal für Zähler, die regelmäßig Werte senden, ohne viel Energie zu verbrauchen. Perfekt also für den Kleingarten.
Unsere neuen Wasserzähler funken ihre Messwerte automatisch – direkt in eine App oder Webseite. Ein Blick genügt, um ungewöhnlichen Verbrauch zu erkennen und schnell zu reagieren.
Unser momentanes Problem: Dicke Schachtdeckel blockieren das Funksignal. Lösung: Ein eigenes Gateway im Vereinsheim – das ist so etwas wie unser privates WLAN für Wasserzähler. Fängt das Signal ein und schickt es ins Netz. Momentan warten wir auf dieses Gateway. Funktioniert der Test, folgen drei weitere Zähler.
