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Blackout im Garten

Posted on 25. März 202616. April 2026 By mhirt Keine Kommentare zu Blackout im Garten
Stromausfall im Garten

Es begann mit einer beiläufigen WhatsApp von Nanette (sie und ihr Mann stellen sich in dieser Ausgabe vor) am 03. Juni: „Hey Michael, hier ist gerade der Strom weg.“ Eine Nachricht, die bis heute nachhallt.

Stromausfälle sind in unserer Anlage zum Glück selten. Meist schaut sich Jens Laschtowitz das Problem an und kann es schnell beseitigen. Eine getauschte Sicherung hier, ein defektes Gerät dort, und schon ist das Licht wieder da und die Getränke kalt. Doch diesmal war es anders. Der vermeintliche „Routineeinsatz“ von Jens am 04. Juni endete mit einer WhatsApp von ihm: „Broken Arrow. Massiver Fehler auf zwei Leitungen.“

Ab diesem Moment begann eine Odyssee, die bis heute andauert.

Zunächst dachten wir, die Ursache schnell gefunden zu haben und gaben schnell Entwarnung: In einem Garten wurden Erdarbeiten durchgeführt – genau an einer Stelle, an der eine Leitung vermutet wurde. Jens begutachtete das Loch, stocherte im Boden herum, und tatsächlich: Die Sicherung blieb kurz drin. Wir jubelten. Fehler gefunden! Jetzt nur noch freilegen, kappen, wieder zusammenfrickeln – fertig, dachten wir. Die Erleichterung war groß – bis sie ein paar Tage später in Frust umschlug. Der Pächter begann zu graben, doch: Er fand keine Leitung. Das kurze Wiederaufflackern des Stroms hatte offenbar nichts mit dem Loch zu tun. Der Jubel verstummte. Der Fehler blieb.

Ab da suchten wir (meistens Jens) stundenlang unermüdlich nach der Ursache: Wir durchkämmten die gesamte Anlage nach weiteren Erdarbeiten, stellten Anfragen per WhatsApp und Mail an die Pächter: Wo wurde zuletzt gegraben oder etwas installiert? Parallel wurde klar: Wir brauchen ein Gesamtbild. Also erstellten wir eine Karte mit allen betroffenen Gärten. Das Ergebnis war widersprüchlich: Zwar betraf der Ausfall hauptsächlich den unteren Teil der Anlage, aber mittendrin hatten einige Gärten weiterhin Strom.

Heute wissen wir – oder vermuten es zumindest: Das Kabelsystem hat mehrere Phasen, und mindestens eine davon ist defekt. Das erklärt, warum einige Gärten Strom haben und andere nicht – je nachdem, an welcher Phase sie hängen. Gleichzeitig wühlten wir uns durch alte Leitungspläne, die leider mehr Rätsel aufgaben als Antworten. Zu kryptisch, zu ungenau. Wir befragten Pächter, die schon länger dabei sind, ob sie sich an frühere Installationen erinnern. Parallel begann Jens, systematisch zu messen, Sicherungen zu tauschen und Kabel zu prüfen. Auch mögliche Zusammenhänge mit einem Stromausfall in der Nachbaranlage wurden untersucht – ohne Erfolg. Ebenfalls ohne Ergebnis: die Überprüfung neu installierter PV-Anlagen. Nach aktuellem Stand können sie nicht die Ursache sein.

Nebenbei mussten wir noch Pächter beruhigen – per Mail, WhatsApp und in persönlichen Gesprächen vor Ort. Es verging kaum ein Tag, an dem sich der Vorstand oder Jens nicht mit dem Thema beschäftigten.

Die Arbeit hat sich gelohnt – endlich gute Nachrichten: Es ist wieder hell und das Bier endlich kalt!

Was ist der aktuelle Stand?

Wir konnten den Fehler auf sieben Gärten eingrenzen, die alle noch über alte Oberlandleitungen versorgt werden – eine Besonderheit, die sich nun als entscheidender Hinweis erwiesen hat und der Grund für den Stromausfall sein könnte.

Wir haben diese Gärten in einem ersten Schritt vom Netz genommen und siehe da: so konnten wir in allen anderen Gärten den Strom wieder herstellen. Damit ist ein großer Schritt getan – der Großteil der Anlage hat wieder durchgehend Strom.

Bei den restlichen 7 Gärten sind wir weiterhin auf Ursachensuche. Diese haben zwar bereits wieder Strom, jedoch nicht sehr zuverlässig. Immer wieder mal fliegt die Sicherung. Jetzt heißt es, den Fehler hier zu suchen.

[Anm. Redaktion: Kurz vor Redaktionsschluss steht fest: Es liegt doch nicht an den Freileitungen. Woran es liegt? Hier wird noch gesucht. Aber immerhin haben nun fast alle wieder erstmal Strom.]

Wir sind also deutlich weitergekommen und endlich auf dem richtigen Weg. Danke an alle für eure Geduld und euer Verständnis – und an dieser Stelle auch ein großer Dank an alle, die mitgeholfen haben. Bald ist diese Baustelle (im wahrsten Sinne) hoffentlich Geschichte.

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